Kokosöl fürs Pferd

kokosol

Wenn man im Internet danach sucht, so wird Kokosöl gerne als „Alleskönner“ bezeichnet.
Kokosöl kann man zum kochen nehmen, sowie als Haut- und Haarpflege für den Menschen und für noch viele weitere Dinge.
Zugegeben, ich wurde durch Zufall auf Kokosöl aufmerksam und das eigentlich nicht fürs Pferd, sondern für mich selbst, weil ich es als Haarkur verwenden wollte.
Nachdem Blue durch einen Mangel auch Probleme mit der Haut bekam, dachte ich mir: „Was für den Menschen gut ist, kann doch für das Pferd nicht schlecht sein!“
Am besten kauft man reines Kokosöl ohne irgendwelche Zusätze, aus biologischem Anbau und kaltgepresst. Somit ist es sinnvoll auf die Herstellung zu achten.
Nachdem ich im Internet nach „Kokosöl Pferd“ gesucht habe, fand man dazu sogar direkt was. Die in Kokosöl enthaltene Laurinsäure soll antibakteriell wirken, was Zecken und Fliegen abhalten soll. Kokosöl ist eine Art Feuchtigkeitsspender, wodurch die Haut elastischer/geschmeidiger und weicher werden soll. Dass es dazu noch eine Art Zecken- und Fliegenschutz ist, ist ein netter Zusatz. Auch liest man, dass es bei Pferden mit Ekzem helfen kann.

Wichtig:
Wie bei allen Medikamenten/Salben etc. sollte man – obwohl es ein Naturprodukt ist – testen, ob das Pferd es verträgt. Es gibt Pferde (wie auch Menschen) die auf Kokosöl allergisch reagieren. Deswegen sollte man an einer kleinen Stelle testen, ob es vertragen wird oder eine allergische Reaktion hervorruft.

Ich probierte Kokosöl aus, da ich die körperpflegende Wirkung haben wollte. Im Glas ist das Kokosöl fest, aber die Körperwärme reicht schon aus, damit dieses flüssig und ölig wird.
Entweder man lässt das Kokosöl durch die Körperwärme in der Hand flüssig werden oder man stellt es vorher in die Sonne. Anschließend habe ich Blue an den betroffenen Stellen eingerieben. Dadurch, dass die Haut an diesen Stellen mehr angegriffen war als die normale, gesunde Haut, setzen sich dort besonders gerne Parasiten hin.
Eine Verbesserung habe ich eigentlich direkt feststellen können, denn sämtliches Viehzeug blieb wirklich der eingeriebenen Stelle fern. Am nächsten Tag fühlte sich die Haut geschmeidiger an und die Schuppen wurden besser.
Meistens habe ich es ein Mal am Tag drauf geschmiert, wo ich schon fand, dass es recht lange angehalten hat. Die Haut schien sich wirklich besser zu erholen.
Meine persönliche Meinung ist aber, dass man der Haut gelegentlich auch eine „Pause“ gönnen sollte. Sprich Kokosöl (oder egal was man aufs Pferd macht) mal einige Tage nicht benutzen und die Haut von dem Öl befreien.
Ich denke, wie mit allem, sollte man auch das mit Sinn und Verstand nutzen und nicht einfach nur immer etwas auf die Haut schmieren. Öl zieht nicht so schnell ein und je länger man es dauerhaft drauf macht, umso länger braucht es um von der Haut aufgenommen zu werden. Man muss der Haut aber auch mal die Chance geben wieder frei atmen zu können – Luft ist für die Haut ebenfalls wichtig! Wir Menschen sollten uns ja auch nicht täglich eincremen, da die Haut sich dann daran gewöhnt und natürlich anfälliger wird.
Ich war wirklich skeptisch, ein Öl aus der Natur, was für so vieles gut sein soll? Aber ich muss sagen, dass mich die Anwendung am Pferd überzeugt hat. Auch meinen Haaren hat eine Kokosöl-Kur gut getan.
Man hat keine Chemie am Pferd und doch ist es sehr wirkungsvoll.
Wer ähnliche Probleme haben sollte, vielleicht einfach mal testen. Mehr als nicht helfen kann es nicht oder es ist wie bei uns und die Probleme werden wirklich besser.
Leider hat Blue nach mehreren Tagen doch allergisch auf das Kokosöl reagiert. Es war keine heftige Reaktion und es hat fast eine Woche gedauert bis sich die Unverträglichkeit geäußert hat. Damit war für mich klar, dass ich Kokosöl nicht weiter an Blue anwenden werde. Das Problem haben wir mit einem anderen Mittel in den Griff bekommen.
Dennoch finde ich Kokosöl wirklich super, sofern man nicht allergisch darauf reagiert.


7 Gedanken zu “Kokosöl fürs Pferd

  1. Bei unserem Hund hilft Kokosöl sehr auch Mal abunzu zum ein kleines bisschen essen☺👍 Woher hast du dein Kokosöl? Ich habe eine vom Bioladen geholt . Muss direkt Mal schauen was da alles enthalten ist. Normalerweise schaue ich da sofort nach. Du hast mir echt noch gute Inspirationen gegeben!!☺👍🐎😍❤👍 Sehr schön geschrieben! Viele liebe Grüße

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    1. Wenn das Pferd nicht allergisch dagegen ist, dann ist Kokosöl definitiv eine gute Sache. Wir nutzen für die Ohren oder schuppige Stellen das Juckreizöl von ewalia oder ich trage mit einem Tuch biorepell auf. Hilft bei uns beides gut. 😊

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