Arthrose-Tagebuch: Produkte zur äußerlichen Anwendung

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  1. Teil Arthrose-Tagebuch: Fütterung

Neben der Fütterung hatte ich das Bedürfnis Blue auch anderweitig zu unterstützen. Der Markt gibt viel her und wir haben in den vergangenen Monaten einige hilfreiche Produkte für uns gefunden. Wenn man das so liest wirkt es erst mal sehr viel. Allerdings nutze ich nicht alles auf einmal, sondern habe gemerkt, dass je nach Phase oder Jahreszeit etwas anderes besonders hilft. Man muss hier wirklich gucken worauf das Pferd reagiert, denn das kann sehr unterschiedlich sein. Diese Mischung aus den unten genannten Produkten hilft uns aktuell sehr, weswegen wir sie alle regelmäßig nutzen.
In den kalten Monaten und wenn Blue keine akute Phase hat bekommt er die Stallgamaschen von Ceratex drauf. Mit denen bin ich sehr zufrieden. Gerade kalte Nächte sind so für ihn angenehmer. Aufgrund seiner Nachtblindheit vermute ich, dass er sich im Dunkeln nicht so viel bewegt wie über Tag. Die Gamaschen habe ich dann zum Teil auch in der Bewegung genutzt. Beim Reiten zwar nicht, aber gerade wenn wir spazieren gehen, er auf der Weide toben darf oder wir am Boden arbeiten. Vor allem beim Hufe geben merke ich, dass ihm das im Winter leichter fällt wenn er vorher die Gamaschen drauf hatte. Mit Stallgamaschen läuft er sich auch schneller ein, daher waren sie im Winter täglich im Einsatz.
So lange Blue keine akute Phase hat helfen die Gamaschen sehr und ich nutze sie dann vorbeugend. Praktisch ist, dass man die Stallgamaschen sowohl vorne als auch hinten nutzen kann. So habe ich die Gamaschen in den vergangenen Monaten eher hinten wegen dem Spat genutzt.
Einen ausführlichen Test gibt es hier: Ceratex Stallgamaschen bei Arthrose im Vorderfußwurzelgelenk

Das MSM Regenerationsgel von Cxevalo

Wenn Blue eine akute Phase hat, zeigt er deutlich, dass Wärme nicht gut tut. Dann bekommt er das MSM-Regenerationsgel von Cxevalo drauf. Darin enthalten sind natürliche Wirkstoffe wie: organischer Schwefel, Teufelskralle und Menthol. Somit unterstützt es die Regeneration im Bereich der Sehnen, Bänder, Muskeln und Gelenke.
Das Gute ist, dass die Zusätze nicht erst über den Magen zur betroffenen Stelle gelangen, sondern genau da wirken wo man das Gel aufträgt. Auch bei Bärli hat es in akuten Phasen sehr gut geholfen. Als sie mal ein angelaufenes Bein hatte, war es nach der Behandlung mit dem Gel schnell wieder normal. Man sagt ja auch bei akuter Arthrose ist Wärme eher nicht so gut. Da hilft das MSM Gel, weil es auch leicht kühlt. Es wird einfach auf die betroffene Stelle auftragen und einmassieren. Am nächsten Tag bürste ich die Stelle dann ab und trage es neu auf. Ich nutze es nicht täglich, sondern nach Bedarf. Das Gel tut Blue gut und gerade nach dem Training trage ich es vorsorglich auf, ansonsten nutze ich es in seiner schlechten Phase mehrmals wöchentlich.
Wenn ich das Gel benutze, dann kommen die Stallgamaschen nicht drauf. Denn ich weiß nicht wie das Gel mit der Infrarotwärme reagiert.
Das Gel kann man natürlich auch ganzjährig zur Unterstützung nutzen. Im Winter nutze ich es immer nur phasenweise. Bei Bärli hatte ich es aber längere Zeit 4-5 Mal die Woche aufgetragen. Die Konsistenz ist sehr angenehm zum Auftragen und mit dem Spender kann man es gut dosieren. Die Flasche hält bei uns auch sehr lange und ich hab sie daher immer im Putzkasten. Häufig entscheide ich spontan, wann und wie oft ich es nutze. Mittlerweile gibt es sogar eine große Flasche, was praktisch ist sofern man weiß, dass die Problematik (in unserem Fall die Arthrose) ein Dauerthema bleibt.
Auch mit den SureFoot Pads arbeiten wir regelmäßig, da es eine tolle Möglichkeit ist Muskeln zu trainieren und zur Entspannung beizutragen. Auch kann man Probleme vorbeugen, die z.B. durch eine Schonhaltung kommen können. Einen ausführlichen Blogbeitrag dazu gibt es hier: Balance Pads fürs Pferd – SureFoot

Seit Mitte April nutzen wir auch die IceVibes von Horseware. Anders als der Name vermuten lässt, kann man die mitgelieferten Kühlpacks nicht nur zum kühlen nutzen. Entweder man legt sie in den Kühlschrank um den Kühleffekt zu nutzen oder aber man legt sie in warmes Wasser (nicht in die Mikrowelle) zum Wärmen. Praktisch bei den IceVibes finde ich, dass man sie einfach aufs Pferd macht, anstellt und sonst nichts weiter machen muss. Je nach Stufe schaltet sich das Vibrationselement automatisch nach 10 oder 20 Minuten ab. Man muss also nicht beim Pferd stehen bleiben, sondern kann die Zeit z.B. zum misten nutzen. Wenn Blue ein wenig herumläuft halten die Gamaschen gut, bewegt er sich zu viel dann rutschen sie runter. Das liegt auch einfach daran, dass es eine Einheitsgröße ist.
Faszinierend ist jedoch zu sehen, dass Blue extrem auf die Gamaschen reagiert. Er entspannt richtig, gähnt, kaut und zeigt deutlich das die IceVibes bei ihm etwas bewirken. Um das Pferd daran zu gewöhnen nutzt man erst einige Tage die erste Stufe. Später kann man auch die zweite oder dritte wählen. Ich mache das vom Tag abhängig welche Stufe ich wähle. Es gibt Tage da ist die Stufe 3 super, an anderen Tagen ist das aber zu viel und dann stelle ich es nur auf 1 oder 2. Netterweise hatte mir eine Bekannte die IceVibes für die Sprunggelenke zum Testen geschickt. Gerade als das Thema Spat bei uns sehr akut war, war das super um zu testen ob Blue das da auch mag. Es gibt wohl Pferde die die Gamaschen versuchen abzustreifen, hier muss man einfach testen ob das eigene positiv darauf reagiert oder ob sie eventuell nichts sind. Wir sind sehr zufrieden damit und ich nutze sie bei Blue seit einigen Monaten fast täglich. Wenn ich mit ihm arbeite, dann nehme ich die Kühlpacks in einer Kühltasche mit um sie z.B. nach einem Ausritt zu nutzen.

Mit dieser Kombination aus verschiedenen Produkten fahren wir sehr gut. Blue geht es damit deutlich besser und ich merke einfach, dass es ihm hilft. Vor allem wenn mal nicht so viel Zeit ist, sind die IceVibes eine tolle Alternative. 10 oder 20 Minuten bin ich mindestens auf der Weide und auch wenn die Zeit nicht zum Trainieren reicht, so mache ich zumindest die IceVibes drauf.


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